Einkauf:

Meinen T-Rex 600 ESP in der blauen Version habe ich im August 2009 in Hongkong gekauft.Um 341,43 Euro (statt um ca. 500,00 hier in Europa). Mit dazu 3 Servos DS620 von Align und 600D Pro Carbon Fiber Blades. Sowie 6S-5000mAh-35C Akkus. Aus einer gewissen Vorahnung heraus, habe ich die Anbieter schon vorher kontaktiert. Mit Adresse (auch in chinesisch) und einem Busplan habe ich mich auf die Suche gemacht. Das Gebäude zu finden war recht einfach - den Eingang dazu aber nicht mehr, denn dies Wolkenkratzer haben im Erdgeschoß nur eine Verladestation. Ein Einweiser (ohne Englischkenntnisse - daher waren die Schriftzeichen auf meinem Zettel wichtig) zeigte mir den Weg. Zwischen unmengen von Kartons (Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher ...) ging es zu einem Lift und ab in den 17. Stock. Hier bot sich das Bild: ich muss hier falsch sein! Wieder standen zahlreiche Schachteln in langen unverputzten Gängen, unterbrochen von Stahltüren. Aber ich habe den Lieferanten gefunden. Im Raum selber - wen wunderts - wieder Schachteln. Ich habe dann meine Sachen erhalten, sehr freundliche Leute, für die aber ein direkter Kundenkontakt etwas aussergewöhnliches ist. Auch beim zweiten Verkäufer bot sich ein ähnliches Bild. Ich habe auch nach Modellbaugeschäften für Helicopter Ausschau gehalten, aber keines gesehen.

Transport:

Da ich diese Teile wegen der olympischen Airport-Spiele (Kofferstossen, Gepäckweitwurf, etc) nie in einen Koffer geben würde, musste alles im Handgepäck transportiert werden. Nun ist die Schachtel wegen dem Heckrohr und den Rotorblättern (70cm) schon über den erlaubten 55 cm. Beim ersten Flug hatte ich mit dem original-Karton noch Schwierigkeiten. Also alles aufteilen und die 5 Rotoblätterpaare und das Heckrohr steckte ich in einen Karton, so dass die Länge nicht auffiel. Schlimmer waren die Lipos. Ich hatte mich vorher erkundigt: Pro Person sind ausschließlich im Handgepäck 2 Lipos erlaubt (Die Löschanlagen im Frachtraum können die Lipos nicht löschen). Die schriftlichen Bestätigungen (Emirates) hatte ich bei mir. Ich musste 4 mal umsteigen - und wurde auch 4 mal kontrolliert. Dass ich dabei jedesmal das Handgepäck öffnen musste war klar. Nach einigen Erklärungen durfte ich passieren - ausser in Manila. Der Mann war nicht zu überzeugen, dass man die Lipos im Handgepäck mitnehmen musste. Erst 500 Pesos (nicht mal 9 Euro) überzeugten ihn dann doch.

Bau:

Aus Gewährleistunsgründen habe ich folgende Teile dann in Österreich gekauft:

Worauf man achten sollte:

Rigid

Ich habe mir eine Bevel-Box (elektronische Pitchlehre) gekauft. ELV: Bevel Box um 40 Euro Sagenhaft. Zuerst auf den Gyrobot gestellt und auf Null gestellt. Danach auf einen Hauptrotorblatthalter gestellt, auf 0 Grad eingestellt. Am 2. Hauptrotorblatthalter das selbe. Der Blattspurlauf passte von anfang an und das Ablesen ist um einiges leichter.

Es ist wichtig, dass man bei der Einstellung den Anweisungen folgt. Im Sender alles auf 0 Stellen und alle Mischer entfernen (Graupner MX 22 - Pitch-Gas und Pitch-Heckrotor sind Kanditaten). Das Gestänge noch nicht in die Servos hängen. Am Bild sieht man, wie der gesamte Kopf in der Mittelstellung aussieht, nachdem alles eingestellt ist. Der Taumelscheibenmitnehmer ist auch in Nullstellung, der Kugelkopf vom Blatthalter steht genau über derm Kugelkopf der Taumelscheibe. Man sieht auch gut die Stellung der Rollserveros und die Anlenkung.

Übrigens: die Taumelscheibe läuft jetzt verkehrt. Weniger Pitch â–șTaumelscheibe geht nach oben

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